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Solange es den Gletscher noch gibt

Mut tut gut. So lautet der Titel eines Lehrmittels für den Sportunterricht. Es will die Kinder zu einem gesunden körperlichen Selbstbewusstsein führen. Sie sollen lernen, Gefahren einzuschätzen. Mit Kletter-, Fall- und Balanceübungen.

Ein Zitat aus dem Lehrmittel:

„Nicht weg von allem Risiko und möglichst alle Gefahrenherde eliminieren, sondern hin zum Umgang und Bewältigen von angepassten Risikosituationen. [...] Studien von Unfallversicherungen zeigen, dass Bewegungs- und Wahrnehmungsförderung sowie das Bewältigen von angepassten Risikosituationen zu einem Rückgang der Unfallzahlen im Alltag führen. Also, kleine Risiken wagen, um den grossen Risiken begegnen zu können!“

Kleine Risiken wagen, um den grossen Risiken begegnen zu können. Das haben wir auf unserer Schulreise gemacht. Die Triftbrücke ist eine der längsten und höchsten Hängebrücken der Alpen. Auch wenn’s nicht alle zugeben: Ihre Überquerung verursacht ein ziemlich mulmiges Gefühl im Bauch. Aber der Blick auf den schrumpfenden Triftgletscher ist überwältigend.

Die Wanderung ging weiter zur Windegghütte. Wer wollte, konnte den Ketteliweg wählen. Und mit Hilfe von fest montierten Ketten über Felsen kraxeln. Der Ketteliweg ist als Bergwanderweg weiss-rot-weiss markiert. Also eine durchaus angepasste Risikosituation für eine sportlich starke Klasse mit guter Disziplin.  

Sogar noch mehr Mut brauchte dann der Schwumm im sehr frischen Brienzersee.

Das Leiterteam: Barbara Gerber, Lukas Gempeler, Frank Gerber.

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Ziemlich luftig: Die Triftbrücke. (Foto: Wikipedia)

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Gruppenbild mit Gletscher.  

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Zickzack gibt’s nicht nur im Textilen Gestalten: Der Ketteliweg zwischen Triftbrücke und Windegghütte.

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